BLUT

Wie geht es Blut und Leber?

Insulinresistenz

Bei einer Insulinresistenz können Leberzellen und Muskelzellen nicht mehr ausreichend auf Insulin reagieren. Es kann nicht genug Zucker aus dem Blut in die Zellen gelangen. Der Zucker verbleibt in der Blutbahn und die Bauchspeicheldrüse schüttet immer mehr Insulin aus. Das führt zu einem dauerhaft hohen Blutzuckerspiegel und Hyperinsulinämie und langfristig zu einer Nichtalkoholischen Fettleber.


Metabolisches Syndrom 

Das metabolische Syndrom wird sich Insulinresistenz Syndrom oder als metabolisch-vaskuläres Syndrom bezeichnet. Der Begriff steht für das gleichzeitige Auftreten mehrerer Stoffwechsel relevanter Faktoren, die Diabetes2, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Gefäßleiden und Darmerkrankungen hervorrufen können. 

Bei der Entstehung des Syndroms spielen gesundheitsgefährdender Lebensstil, Ernährungsgewohnheiten, Bewegungsmangel und Mikrobiom-Dysbiosen eine entscheidende Rolle. 

Die Leber

Die Leber, unser großartiges Entgiftungsorgan, ist eines unserer größten Organe im Körper. Sie wandelt vorbereitete Nährstoffe aus dem Darm in für unseren Körper brauchbare Stoffe um, speichert sie und gibt sie bei Bedarf an die Zellen wieder ab.

Sie ist das zentrale Organ des Stoffwechsels. Sie ist allerdings nicht unendlich belastbar, auch wenn die Leber als einziges unserer Organe in der Lage ist sich selbst vollkommen zu regenerieren. Eine nichtalkoholische Fettleber ist inzwischen eine sehr viel häufigere Diagnose als eine alkoholische. Auch eine Fettleber kommt nicht über Nacht. Schleichend, durch dauerhaft hohen Konsum von zuckerhaltigen Produkten und Kohlehydraten, entsteht eine immer stärker werdende Insulinresistenz (Insulin-Unempfindlichkeit der Muskel-, Leber- und Fettzellen) und führt zu massiver Störung des gesamten Kohlehydrat-Stoffwechsels. Die Folge ist ein ständig erhöhter Blutzuckerspiegel, der auf Dauer zu allen Problemen des Metabolischen Syndroms und vor allem zu Diabetes führt.

Die Leber

Unser Organismus und sein metabolisches System sind eine aufeinander fein abgestimmte Einheit. Alle Organe und Stoffwechselvorgänge müssen holistisch, im Zusammenhang, betrachtet werden. Tut man das nicht, dann könnte sich das System wie ein mehrfach durchlöcherter Fahrradschlauch verhalten. Wir halten das eine sichtbare Loch zu oder reparieren es, und aus den anderen kleineren Löchern entweicht die Luft unauffällig langsam vor sich hin.


Unser Darm ist unser bester Arzt, er sagt uns deutlich wie es uns geht und arbeitet vorbeugend, es ist an uns ihn gesund zu halten, dann hält der Darm unsere Organe gesund. Jahrelanges Ignorieren von Symptomen führt zu den Unverträglichkeiten die wir heute haben. Es ist nie das was wir zu uns nehmen, es ist wie viel wir davon zu uns nehmen! Halten Symptome ohne Verbesserung der Ursache lange Jahre unbehandelt an? Dann verschwinden sie irgendwann wieder. Was nicht heißt dass die Ursachen abgeheilt sind sondern dass sich der Stoffwechsel an der Stelle verändert hat. Unser Organismus desensibilisiert sich und der Weg für schwere Erkrankungen ist möglich.


Unverträglichkeiten müssen nicht ein Leben lang bleiben, sie können sich nach wenigen Monaten schon gebessert haben. Es gibt plausible Erklärungen woher sie kommen und dann ist es nicht mehr allzuschwer, dass sie auch wieder gehen. Nahrungsumstellungen und Ergänzungen, Entbehrungen, sind vorübergehend aber langfristig wird man sich auf eine andere Versorgung umgestellt haben und dann darf man auch mal Ausnahmen machen.


Histamin ist ein Gewebshormon mit vielfältigen Aufgaben im Körper. Es kommt in sehr vielen Gewebearten vor, z.B. Haut, Lunge, Magen, Darm und Zwischenhirn. Bei Histamin-Unverträglichkeiten, kann der Darm das vorhandene körpereigene Histamin nur langsam verstoffwechseln. Also verursacht histaminreiche Nahrung, mit dem zusätzlichen Histamin,  ernsthafte Schwierigkeiten. So verhält es sich auch mit Gluten und Lactose. Wir brauchen Bakterien, die Enzyme und Aminosäuren mitverstoffwechseln und somit Unverträglichkeiten ausgleichen und abfedern. Es ist sicher nicht ratsam diese Stoffe vom Speiseplan zu streichen. Eher die Dosis macht das Gift.







Share by: