BEISPIELE

Beispielhafte Fragen, bei denen ich helfen kann eine Antwort zu finden:

Wechseljahre

Die meisten Beschwerden in den Wechseljahren hängen weniger mit der hormonellen Veränderung als mit der Dysbiose im Intestinaltrakt zusammen.

Die eigentlichen Verursacher der Symptome sind die fehlenden Bakterien im Darm, die erforderlich sind für unseren Stoffwechsel.

Solange die Östrogene vorhanden sind, wird das fehlende Mikrobiom nicht richtig bemerkt und das Defizit ausgeglichen. Das erklärt auch, warum es bei Frauen ganz unterschiedliche Verläufe in den Wechseljahren gibt, denn jeder Mensch hat ein anderes Mikrobiom.


Manche Frauen erleben die hormonelle Umstellung als unerträglich und einige andere Frauen haben kaum etwas davon mitbekommen.

Mit einer längeren probiotischen Therapie lösen sich die Verstimmungen, der Heißhunger und der schlechte Schlaf nach einigen Wochen.

Nur das Schwitzen bleibt als Indikator, allerdings mit ziemlich mildem Verlauf.

Bluthochdruck ist keine Folge der Hormonumstellung sondern die Vorboten haben sich schon lange vorher bemerkbar gemacht, es wird nur in den Wechseljahren sehr viel deutlicher wahrgenommen und der Bluthochdruck wird dann rasant immer höher.

Man muss Bluthochdruck ernst nehmen und nicht darauf warten, bis die Wechseljahre vorbei sind. Sonst hat der Bluthochdruck in der Zwischenzeit sehr viel

Schaden in den Gefäßen verursacht, der vielleicht nicht mehr behoben werden kann ohne dauerhaft Medikamente einzunehmen.

Blutdrucksenker sind vielleicht eine bequeme Lösung sie sind aber auch der Einstieg in den Medikamenten-Kreislauf, bis zum Lebensende.

Frühzeitiges Handeln und auf sich Achten ermöglicht ein gesundes Leben weitgehend ohne Medikamente. Unsere Nahrung ist unsere beste Medizin. Wir müssen ihr nur eine Chance geben. (Nahrung, nicht industrielle Fertigprodukte!)


Diversität und Dysbiose

Als Diversität wird die Vielfalt der Spezies bezeichnet, die in einem Mikrobiom vorkommen (Bakterienvielfalt im Darm).


Physiologisch besitzt das Mikrobiom eine hohe Diversität, also eine hohe Anzahl von verschiedenen Bakterienstämmen und hat eine große Fähigkeit, Veränderungen und Störungen auszugleichen.


Bei einer niedrigen Diversität ist die Ökologie der Mikrobiota gestört und der Mensch wird sehr anfällig für verschiedene Erkrankungen, wie Reizdarmsyndrom, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, chronisch entzündliche Darmerkrankungen und Infektionen.


Die allerhäufigsten Ursachen für verminderte Vielfalt im Darm ist die Anwendung von Antibiotika und dauerhafte stressige Lebensumstände. 

Beim Stress hängt es nicht davon ab ob man dauerhaft viel Arbeit verrichtet, sondern warum man gleichzeitig unter Stresshormon bedingter Anspannung steht.


Ernährung

Eine gesunde Ernährung sollte immer abwechslungsreich sein.

Es sollte Zeiten geben in denen die Mahlzeiten üppig sein dürfen und dann wieder Fasten ähnliche Tage. Es sollten nur nicht zu viele aufeinander folgen. Achtet man darauf, dass die Ernährung aus 60% Gemüse, Salat und Obst, wobei Obst täglich eine Hand voll nicht überschreiten sollte, und weniger als 20% Mehlprodukten besteht, hat man schon eine gute Basis.


Den Rest kann man beliebig dazumischen, aber nicht jeden Tag die selbe Mischung. Unser Organismus braucht Abwechslung. Immer Nüsse oder immer Käse oder immer Fleisch, mag der Stoffwechsel nicht. Wechseln Sie regelmäßig, überraschen Sie ihren Stoffwechsel, er soll sich ruhig ein bisschen anstrengen. Das fördert die Gesundheit und sorgt für ein Gleichgewicht im Mikrobiom. Isst man zB. regelmäßig über einen langen Zeitraum jeden Abend Pasta, dann wartet irgendwann der Stoffwechsel bereits mit den notwendigen Enzymen und Hormonen auf die Pasta, schon wenn Sie von der Arbeit durch die Tür nach Hause kommen. Und die Darmbakterien haben sich auch daran gewöhnt dass gesichert Kohlenhydrate kommen und bereiten sich auch täglich darauf vor sich zu vermehren. Denn wenn sie sonst hungrig wären und nicht wüssten was täglich kommt, dann würden sie unseren Darm verlassen und woanders Nahrung suchen. Mit der Gewissheit, dass abends Nahrung kommt, können sie durchaus viele Stunden Hunger vorübergehend aushalten.


Es kommt nicht unbedingt darauf an, was wir essen, es kommt vielmehr darauf an, ob wir es ständig oder in regelmäßigen Abständen tun.


Unsere Darmbakterien sind Überlebenskünstler. Besser wir füttern die für uns gesunden Bakterien mit Gemüse als die für uns (im Übermaß) pathogenen Bakterien mit Brot, Zucker und Alkohol.


Ausnahmen sind natürlich erlaubt. Sind Sie irgendwo eingeladen, dann soll es ein Genuss werden. Und auch Weihnachten, Ostern, Geburtstag sind Freudentage, da braucht niemand Regeln – es sei denn, Sie haben konkrete Unverträglichkeiten.



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